Episode 08: Carte Blanche

Der grüne Rächer

1,90 m, muskulös und Sportwagen ... Ein Blog namens "Carte Blanche", der grüne Rächer der nachts sein Unwesen treibt ... Da blickt doch kein Mensch mehr durch! Zeit, diesem digitalen Unsinn ein Ende zu bereiten. Und wieder ist Julian, der Retter in allen Lebenslagen, beteiligt. Ob er es wohl schafft, das Intrigengeflecht aufzulösen?

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Wer im Internet schreibt, sollte dafür auch Verantwortung tragen. Das klingt einfacher als man denkt. Dabei beginnt die Verantwortung schon im eigenen Profil. Welche Fotos oder Bilder darf ich posten und welche nicht? Wie formuliere ich meine eigene Meinung, ohne anderen dabei auf die Füße zu treten? Keine fremden Texte kopieren ... Im Netz gilt: Was steht, steht! Also vorher genau darüber nachdenken, was man veröffentlichen will und was nicht - dann haben auch die anderen Netz-User was davon. Hier findet ihr ein paar Tipps wo und wie man eigene "Werke" im Netz über die persönlichen Seiten hinaus publizieren kann.
An alle Literaten
Literarische Texte im Netz veröffentlichen, dafür ist das Autorenweb eine gute Adresse. Hier kann man unkompliziert und ohne Registrierung Texte hochladen: Gedichte, Theaterstücke, Erzählungen. Die können dann auf der Seite, aber auch über Suchmaschinen gefunden werden. Geld gibts nicht. Dafür aber nette Zusatzangebote im Forum – zum Beispiel den Austausch mit Gleichgesinnten oder eine Liste von Schreibwettbewerben. Und Feedback. Denn jeder Text kann kommentiert und bewertet werden. Wer will, kann übrigens anonym veröffentlichen. Und wer später seine Meinung ändert, löscht seinen Text wieder.
[www.autorenweb.de | 25.04.2012 | 9:51]
Für die Community
Wer journalistische Texte einer großen Netz-Öffentlichkeit zugänglich machen will, sollte sich die große Community der Zeitschrift Neon anschauen. Anmelden, Profil anlegen, Artikel hochladen. Die neusten und die meistgelesenen Texte werden auf der Startseite angezeigt. Die Redaktion sucht außerdem regelmäßig die besten Texte raus und postet sie groß auf der Startseite, wo sie dann garantiert viele Leser finden. Ganz besonders tolle Artikel schaffen es manchmal auch ins gedruckte Heft.
[www.neon.de | 25.04.1012 | 9:54]
Mit Gewinnbeteiligung?
Für Referate, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten gibt es im Netz viele Seiten. Eine der größten ist Grin. Hier lädt man seine Arbeit hoch, die dann über die Seiten Hausarbeiten.de, Diplomarbeiten24.de und eben Grin.com vertrieben wird. Man kann auch wissenschaftliche Bücher anbieten, die dann über Onlineshops wie Amazon verkauft werden. Der Vorteil der Seite: Man bekommt Geld. Wahlweise eine Einmalzahlung von 10 Euro oder eine Gewinnbeteiligung – bei Abschlussarbeiten etwa 40 Prozent. Der Nachteil: Man tritt alle Rechte an seiner Arbeit für zehn (!) Jahre an Grin ab.
[www.grin.com | 24.04.1012 | 9:55]
Netz-Werk
Auf dieser Seite postet eine Autorin Texte zum Thema "Publizieren im Netz". Von dem Gesetzesentwurf ACTA und den Protesten dagegen bis hin zu Tipps für eigene Apps für Blogs. Unter ihren Beiträgen können andere Nutzer kommentieren und so mit anderen Netz-Autoren ins Gespräch kommen. Dabei entstehen spannende und aktuelle Debatten zum Thema. Ein paar gute Tipps für anständiges Blog-Design und ansprechende Blog-Texte gibt es noch dazu.
[www.webwriting-magazin.de | 25.04.2012 | 9:56]