Schulhofgespräch

Spamprobleme?

Wir sind der DIE Gewinner einer Verlosung oder wir sollen unsere Kontonummer verschicken, damit jemand Millionen aus Südafrika transferieren kann oder die neueste Wunderpille ist für uns exklusiv bestellbar: Jeden Tag gehen Millionen Spammails durch die Internetleitungen. Die meisten werden herausgefiltern. Die, die in unseren Postfächern ankommen, nerven, vermüllen die Eingangsordner oder infizieren unsere Rechner mit Viren. Was Anne, Nadja und Lukas sagen und wie sie das Problem "Spam" lösen: Lest hier.
Anne, 16: "Vor Spammails bin ich sicher!"

Wenn Freunde über Spammails klagen, kann ich nur lächeln: Mein Mail-Postfach ist sauber. Keine Spammails. Wie ich das gemacht habe? Vorsicht ist das Geheimnis, denn ist die Mailadresse erstmal im Umlauf, lässt das Internet sie nicht mehr los. Es gibt sogar hochintelligente Suchmaschinen, die das Web gezielt nach E-Mailadressen durchforsten. So können auch unseriöse Onlineapotheken oder gar Pornoseiten Mails wahllos und als Werbung getarnt unter die Menschen bringen. Ich achte genau darauf, auf welchen Seiten ich meine E-Mailadresse lasse. Online-Gewinnspiele und Spielseiten haben da gar keine Chance. Außerdem habe ich mehrere E-Mailadressen, wobei nur eine davon etwas mit meinem wahren Namen zu tun hat. Und diese bekommen nur Freunde und Bekannte. Das macht es dem üble Mailadressen-Handeln nicht gerade leicht. Zusätzlich wacht der Spamfilter „SPAMfighter“ über mein Postfach.
Nadja, 15: "Ich bin ein leichtes Opfer."

Ich habe das Gefühl, Spammails sind wie Mücken: Sie kommen aus dem Nichts und lassen sich einfach nie ganz auslöschen. Woher hat die Internet Apotheke „DocMorris“ oder die „Gewinnspielbörse“ bitte meine E-Mailadresse? Glaube ich meinen E-Mails, dann habe ich jeden zweiten Tag „eine Million“ oder ein Auto gewonnen. Natürlich weiß ich, dass da nichts dahinter steckt. Dank der Predigen von Papa weiß ich auch: Keinesfalls draufklicken – wegen der Viren. Doch manche Mailabsender machen es einem echt nicht leicht, „böse“ von „guten“ Mails zu unterscheiden. Mit Betreffen wie „Wichtig!“ oder „Re: Danke“ erwecken sie den Anschein von privaten Mails. Ich bin chaotisch und ehrlich gesagt: Ich hab keine Ahnung, welcher meiner Bekannten, Verwandten und Freunden meine Mailadresse haben und bin daher ein leichtes Opfer für die dubiosen Mailabsender, deren Adressen wie ganz normal private Mailadressen aussehen.
Lucas, 17: "Sollen sie doch. Solange es mir nicht schadet."

Spammails? Solange ich sie nicht sehe, macht mir das nichts aus. Obwohl ich eigentlich nichts mehr via Mail kläre – es gibt ja Facebook – besitze ich zwei Mailadressen. Eine ist meine „Spam-Adresse“. Die verwende ich im Internet. Die dient einfach als „Spam-Müllhalde“. Ich schaue nie ins Postfach. Ist ja eh nur Spam drin. Auf der anderen Mailadresse bekomme ich kaum E-Mails. Höchstens mal Werbung von meinem Postfach-Anbieter GMX. Besser so. Ich schaue so selten nach Mails, so dass ankommende Privatnachrichten ewig unbeantwortet bleiben würden. Ich hab mir noch nie groß Gedanken um Spammails gemacht. Sie sollen mich nicht nerven und solange das so klappt und ich sie nicht zu Gesicht kriege, können die ruhig kommen. Ob jetzt irgendein dubioser Anbieter mit dem Handel an meiner Mailadresse groß Geld macht, kann ich mir nicht vorstellen. Aber selbst wenn es so ist:Sollen sie doch. Solange es mir nicht schadet, kein Problem.